Design-Systeme, die im Alltag funktionieren.
Für Industrie, Technologie und Energie. Vom Markenkern bis zur Asset-Bibliothek, die das eigene Team selbst bedient.
Wozu ein Designsystem da ist
Ein Designsystem ist kein Manual, das im Intranet liegt. Es ist der Satz Regeln, mit dem Marketing, Vertrieb und Fachabteilungen selbst gestalten können, ohne bei jedem Layout zurückzufragen. Ob es taugt, entscheidet sich nicht an seiner Vollständigkeit, sondern daran, ob es im Alltag benutzt wird.
Woran auffällt, dass eines fehlt:
- Jede Abteilung pflegt ihre eigene Vorlagensammlung.
- Die Markenfarbe verschiebt sich von Kanal zu Kanal um Nuancen.
- Jede neue Grafik beginnt bei null, weil nichts wiederverwendbar ist.
- Ein Agenturwechsel bedeutet, dass wieder von vorn angefangen wird.
Was zu einem System gehört
Markenkern und Prinzipien
Wofür die Marke steht, übersetzt in Gestaltungsprinzipien, die Entscheidungen tragen — auch bei Fällen, die im Dokument nicht vorkommen.
Farbe, Typografie, Raster
Werte mit klaren Rollen statt einer Palette ohne Anwendungsregel. Dazu Bildsprache und Ikonografie.
Komponenten und Vorlagen
Bausteine für die Formate, die tatsächlich gebraucht werden — von der Präsentation bis zum Messeauftritt.
Asset-Bibliothek
Ein durchsuchbarer Bestand, den das Team selbst bedient. Neue Assets entstehen nach denselben Regeln.
Regeln für KI-Werkzeuge
Ein maschinenlesbarer Teil, mit dem generative Werkzeuge markenkonform arbeiten, und ein menschlicher, der sagt, was freigegeben ist.
Schulung und Übergabe
Das System gehört danach dem Haus. Wir übergeben es so, dass es ohne uns weiterlebt.
Wie wir vorgehen
Bestandsaufnahme
Was existiert, was wird tatsächlich benutzt, wo bricht es. Gespräche mit denen, die täglich damit arbeiten.
System entwerfen
Prinzipien, Bausteine, Regeln. Entwickelt an echten Anwendungsfällen, nicht an Musterseiten.
Anwenden und nachschärfen
Das System wird an laufenden Projekten erprobt. Was dabei auffällt, fließt zurück in die Regeln.
Übergeben
Dokumentation, Bibliothek, Schulung. Danach kann das Team eigenständig damit arbeiten.
Design-Systeme und KI
Sobald generative Werkzeuge im Haus gestalten, reicht ein Styleguide für Menschen nicht mehr. Es braucht eine zweite Ebene, die eine Maschine lesen kann — und eine Freigabelogik, die festlegt, was damit rausgehen darf.
Wir entwickeln beide Ebenen zusammen, weil sie sich gegenseitig korrigieren.
Wie das im Detail aussieht, steht in unserem Beitrag zur Marken-Governance.
Aus der Praxis
Drei Systeme, die im Alltag der Kundenteams laufen.
Dräger · Preferred Agency PartnerÜber 800 Assets in mehr als 50 MärktenZum Projekt →
VictorinoxMarkenauftritt für ein TraditionsunternehmenZum Projekt →
WallroundMarkenstrategie im SanierungsmarktZum Projekt →
Dazu kommt das Illustrationssystem für Lufthansa: ein Baukasten aus Figuren und Objekten, der die modernisierte Corporate Identity bebildert — in mehreren Komplexitätsstufen für Print, Website und Social Media.
Was es kostet
Was ein System kostet, hängt vor allem an der Zahl der Marken, Kanäle und Sprachen — nicht an der Zahl der Seiten im Manual. Ein Auftritt mit einer Marke und drei Kanälen liegt am unteren Rand, ein Markenuniversum mit Tochtermarken und internationaler Ausrollung deutlich darüber.
Im ersten Gespräch klären wir, welcher Zuschnitt zur jeweiligen Lage passt. Das ist unverbindlich.
Gute Ideen beginnen mit einem Gespräch.
Geschäftsführerin
Ob Strategie, Kampagne oder digitales Produkt – wenn Sie komplexe Themen verständlich kommunizieren möchten, freuen wir uns auf das Gespräch.
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