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KI-Styleguide für openHPI

Eine Bildsprache, die das openHPI-Team mit generativer KI selbst umsetzt: mit Regeln, Prompt-Bausteinen und Farbfiltern für jedes Kurslevel.

openHPI ist die Lernplattform des Hasso-Plattner-Instituts mit Kursen zu Informatik, Data Science und KI. Für jeden Kurs braucht die Plattform ein Teaserbild. Im Redesign haben wir eine Bildsprache entwickelt und so dokumentiert, dass das Team die Kursbilder mit KI-Bildgeneratoren selbst erstellt. Sie bleiben dabei im Stil der Plattform.

 

Ausgangslage

openHPI braucht für jeden Kurs ein Teaserbild. Das Team sollte diese Bilder selbst mit KI-Bildgeneratoren erstellen können, ohne dass die Plattform ihren Stil verliert.

Was wir aufgebaut haben

Einen zweiteiligen Styleguide: Regeln für Menschen zu Motiven, Atmosphäre, Dos und Don’ts sowie eine feste Prompt-Struktur mit Keyword-Bibliothek, Negativ-Keywords und Farbfilter-Prompts für die drei Kurslevel.

Was das Team jetzt selbst macht

Das openHPI-Team erstellt Kursbilder in zwei Schritten selbst: Foto generieren, Levelfarbe anwenden. Die Bilder bleiben im Stil der Plattform, für neue Kurse ist keine Agentur nötig.

 

KI-Governance: Regeln für Menschen

Die Bilder zeigen echte Menschen in Lernmomenten, allein oder im Austausch, mit sichtbaren Geräten und einem Arbeitsumfeld, in dem kreatives Chaos erlaubt ist. Das Licht ist weich, warme Details in Kleidung und Umgebung gleichen die kühlen Technikfarben aus. Die Don’ts sind ebenso genau beschrieben: keine Gamer-Klischees, keine dunklen Räume mit grellen Bildschirmen, kein inszeniertes Lachen, keine Farbfilter und keine dramatischen Weitwinkel.

Für Kursbilder gilt ein fester Aufbau: ein symbolisches Key Visual zum Kursthema, eine monochrome Einfärbung nach Level und bis zu drei Icons. Beginner ist Teal, Advanced Lilac, Expert Orange. Damit das Motiv auch im quadratischen Zuschnitt der Kurskarte funktioniert, steht das Icon im Zentrum.

Dos and Don'ts der openHPI-Bildwelt im direkten Vergleich

KI-Arbeitsumgebung: Regeln für Maschinen

Jeder Prompt folgt derselben Reihenfolge: Komposition, Motiv, Details, Umgebung, Licht, Stil, Negativ-Keywords und Ausgabeformat (2:1, 1072 × 534 px). Für jeden Baustein gibt es eine Keyword-Bibliothek, von „soft, diffuse light“ bis „no clichéd stock photo look“. Die Negativ-Keywords übersetzen die Don’ts für Menschen in Anweisungen, die ein Bildgenerator befolgt.

Im zweiten Schritt färbt ein eigener Prompt pro Level das Bild ein. Schatten, Mitteltöne und Lichter haben feste Farbwerte aus dem Designsystem. Bilddetails und Auflösung bleiben dabei erhalten. Vier ausformulierte Beispiel-Prompts aus dem Styleguide dienen dem Team als Vorlage.

Kurs-Teaserbilder: Key Visual, Levelfarbe und bis zu drei Icons

Was das Team jetzt selbst macht: ein Styleguide, der weiterarbeitet

Ein klassischer Styleguide beschreibt, wie eine Marke aussieht. Dieser regelt zusätzlich, wie neue Bilder entstehen. Das openHPI-Team erstellt Kursbilder selbst, in gleichbleibender Qualität und ohne für jeden neuen Kurs eine Agentur zu beauftragen.

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